Dienstag, 24. Februar 2009

Tag 2


Soo, der Rückstand ist aufgeholt :)

Heute Nacht haben wir den Versuch gestartet, ohne Klimaanlage zu schlafen. Ob es daran lag weiß ich nicht, jedenfalls bin ich ziemlich ko wach geworden und auch Csilla war nicht wirklich ausgeschlafen. Wir haben uns daher sogar ein kleines bisschen auf den morgendlichen halben Liter Espresso gefreut. Zum Frühstück gabs für Csilla Fischfilet (no comment) und ich hab das gute alte Porridge für mich entdeckt; werde darauf wohl bis auf weiteres zurück greifen, ist wenigstens nahrhaft...

Wir schafften den Weg zur Uni innerhalb von 5 Minuten und ganz alleine, dann sind wir mit cecilia in den Sprachunterricht des 2. Semesters. Die wussten noch cnihts von ihrem Glück und wir haben uns erstmal vorgestellt. Nach kurzer Scheu haben sie uns dann auch interessiert ausgefragt, die waren zu niedlich...

Dann waren wieder 3 Stunden Unterricht angesagt, in denen die Schulsysteme Hongkong und Deutschland miteinander verglichen wurden und bei denn wir immer wieder für sprachliche (Wie beißt eigentlich dieser gelbe Schlagball mit roten Federn? Ich wusste es selbst nicht..), grammatikalische und landeskundliche Fragen (Ich hab von dem Phänomen der WM-Babies berichtet)herhalten durften. Die Studenten sind dafür, dass sie erst seit einem Jahr Deutsch lernen sehr fit... Für eine Einheit im Lehrwerk Optimal haben sie eine Woche (=12 SWS) Zeit.. nicht viel, zumal wir in den heutigen drei Stunden nicht einen blick ins Buch geworfen haben... in wie weit sie das selbst erarbeiten müssen ist mir noch nicht ganz klar, jedenfalls empfinde ich diese starke Konzentration NUR aufs reden (so kommt es mir im Moment jedenfalls vor) im Anfängerunterricht nicht besonders positiv... Als Cecilia uns von einer „Problemschülerin“ und deren mangelnden Grammatikalischen Fertigkeiten berichtete hat sich meine Befürchtung bestätigt, zumal es da irgendwie kein Konzept gibt, wie diesen Schülern geholfen wird. Naja...

 Nach dem Unterricht hab ich mich alleine auf die Socken gemacht und den Buchladen gesucht, den Tushar mit so ungefähr beschrieben hatte. Hab ihn auch relativ gut gefunden (ich sollte Hongkong-Scout werden!) und mich mit Geschenkpapier gbewaffnet. Oben im Zimmer hab ich dann die Geschenke für Jessie eingepackt (Schokolade, Wackelpuddingpulver, Haribo, Holunderblütensirup) und mich dann umm14 uhr mit ihr in der Lobby getroffen Sie hat mir ein Geschenk überreicht, dass wir gleich im Hotelzimmer ließen; dann gings mit dem Taxi in die Innenstadt... Taxis sind hier ja so was von billig! Für ca. 7 Minuten Fahrt haben wir 2,50 Euro bezahlt...







Dann waren wir da: in einem vom Tourismus nicht erschossenen Gebiet Hongkongs, richtig schön mit schäbigen Hinterhäusern und allem drum und dran... prima! Ich hab mich gefreut und über Märkte schlendernd sind wir dann in einem Einkaufszentrum gelandet, in dem wir Sushi essen waren... Danach gings zum Womens Market, ich hab auch ei Tuch erstanden, eigentlich brauchte ich eine kleine Tasche... die hab ich nämlich zu Hause vergessen. Es gab aber nichts, was 1. unkitschig und 2. kein schlecht gefaktes Markenprodukt war und so sind wir ergebnislos abgezogen. Muss da aber unbedingt nochmal mit Csilla hin.

Dann sind wir in das schon gestern besichtigte Times Square Building und haben bei Häägen Dasz Eis gegessen und gequatscht... nach 7 Jahren ist ja schließlich viel passiert.






Noch ein bisschen schlendernd sind wir dann gegen halb sieben im Novotel eingetroffen, um mit ihrer Familie zu essen... tagsüber erwähnte sie nebenbei, dass wir 21 Leute sein würden!!! Ich war leicht panisch, aber alle waren sehr nett und interessiert an mich. Es waren überraschend viele Lehrer und Professoren dabei, eine Tante von Jessie ist sogar hier an der Baptist für den Educational Stream zuständig... mal sehen, ob wir uns noch mal sehen... Jedenfalls wollten alle dass ich in Hongkong Deutsch unterrichte
gg

Gegen halb zehn haben wir uns zurück auf den Weg gemacht, denn Jessie wollte mich ja gerne ins Hotel bringen (40 Minuten) und musste danach die ganze Strecke wieder zurück, da wir quasi in ihrer Nachbarschaft gegessen hatten.

Auf dem Nachhauseweg ging es dann los: Mein Magen machte sich bemerkbar... Wir flüchteten mehr Richtung Hotel als die letzten Minuten zusammen zu genießen und ich rettete mich ins Hotelzimmer. Diagnose: Zu viel Native an einem Tag... wie gut, dass die Reiseapotheke gut ausgerüstet ist, hoffentlich war das ein einmaliger Vorfall...

Von dem werde ich mich jetzt erholen und würde eigentlich schlafen gehen... es ist jetzt 0:21. Aber Csilla ist noch nicht da. Sie war heute Abend bei Tushar zu Hause, am anderen Ende von Hongkong um mit ihm ihr gemeinsames Seminar auszuwerten... hoffentlich findet sie alleine zurück... ich werd noch ne Runde warten... 

1 Kommentar:

  1. Alle können beruhigt schlafen, ich bin wohlerhalten zurück gekommen! Es stimmt schon, ziemlich spät, eigentlich mit dem letzten Bus, aber mit so viel Souverenität wie ein Einheimischer. :)

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