Dienstag, 31. August 2010

Tag 12: Broadway!!!

Heute morgen haben wir nach meinem Blogeintrag erst mal zu Hause angerufen, Danach ging es los die stadt erkunden. Zuerst haben wir nebenan in einem netten kleinen Shop Pfannkuchen gefrühstückt, dann sind wir den Broadway runter gelaufen... und der ist ziemlich lang!!!





Nach einem guten Wegstück waren wir am Central Park, sind aber nicht rein gegangen, sondern haben nur die aufdringlichen Fahrradrikschafahrer abgewehrt.



So gegen halb2/2 waren wir dann am Time Square, an der wirklich turbulenten Ecke des Broadways. wir haben in der "m&m world" gestöbert, 3 Etagen nur Fanzeugs zu bunten Schokodragees...

Danach ging es dann an den ganzen Musicaltheatern vorbei zum Hard Rock Café und der Bubba Gump Shrimp Company (wem das nix sagt, der sollte mal Forrest Gump gucken).








von da ging es weiter zu marcy's, DEM Kaufhaus in New York, wo wir ausgiebig Schuhe geschaut haben, aber statt welche zu kaufen lieber ein großes Tom und Sallys Eis gegessen haben.



Leider wurde ich schon laufmüde und nach einer weiteren Stunde rum laufen war es auch schon 19 Uhr, wir k.o. und so haben wir uns ein Taxi nach hause gerufen. Die sind hier echt günstig, 2,50 Startpreis und dann 30 Cent pro 500 Meter oder so... die Strecke die wir gelaufen haben hat 14 Dollar gekostet, rechnet euch selbst aus, wie viel wir heute unterwegs waren

Morgen werden wir daher wohl teilweise auf die U-Bahn umsteigen, um schneller zu den zentralen Orten zu kommen... wir haben ja nur noch 2,5 Tage in NYC.

Montag, 30. August 2010

I just woke up in a city, that never sleeps....

Gute morgen Deutschland!

Ich bin soeben nach der ersten Nacht in New York wach geworden, es ist jetzt kurz nach 9 hier, aber alles der Reihe nach:

Gestern morgen haben wir ziemlich lange geschlafen (Halb 9) uns fertig gemacht und uns einerthalb Stunden vor Busabfahrt nach New York aufgemacht in Richtung Busbahnhof. Angekommen wollte ich die Tickets kaufen, die plötzlich doppelt so viel gekostet haben wie es im Internet stand (100 Dollar pro Person statt 50)... da meine VISA-Karte mal wieder rumzickte, musste ich nochmal einen Geldautomaten aufsuchen und dann konnten wir die Tickets kaufen (wie gut,dass wir so früh da waren). Dann haben wir gewartet.... um 11.35, als wir eigentlich abfahren sollten, war noch kein Bus in Sicht.

Wir kamen ins Gespräch mit 2 Deutschen (Sie trug ihr Abi T-Shirt von diesem Jahr), die wie sich heraus stellte aus München kommen und schon in New York waren. Sie haben uns ein bisschen was erzählt und zu viert wartete es sich auch angenehmer.
Nach über einer Stunde Verspätung kam er Bus dann endlich mal und die fahrt ging los...erster Zwischenstop war an der Grenze, wo wir alle aussteigen mussten und genauestens kontrolliert wurden. Eine Mitfahrerin wurde auch nicht rein gelassen, weil sie aus Ghana stammt und kein Rückflugticket aus New York weg hatte.

Dann ging es weiter, mit mittlerweile anderthalbstündiger Verspätung, was dazu führte, dass unsere Reisebegleiter aus München ihren Anschlussbus nach Boston nciht mehr bekommen konnten und sie mit bis nach New York kommen mussten, um von da dann weiter zu fahren.
Das erfuhren wir in Syracrus, dem 2. und letzten halt unserer Reise ca. 4 stunden nach der abfahrt. da haben wir uns nochmal mit essen eingedeckt (Subway sei dank) und dann ging es nochmal 6 Stunden weiter... und das bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 110 km/h... die Busfahrerin hatte echt nerven....

Kurz nachdem ich festgestellt hatte, dass ich nicht mehr sitzen kann waren wir dann gegen 23 Uhr auch da, am New Yorker Busterminal mit mehreren hundert Busstellplätzen, Von hier aus ginge mit dem Taxi zum Hotel, wo uns auch gleich ein Hotelangestellter die Koffer rein schleppte... führ das günstigste Hotel in Manhattan echt ein tolle Service aber auch sonst sind die leute hier seht nett und unser zimmer zwar klein aber schön.
Nach einer dusche (die kalt warm irgendwie bekommen wir das Wasser hier nicht warm) sind wir dann auch schnell schlafen gegangen.... und jetzt starten wir unsere Erkundungstour durch New York

Sonntag, 29. August 2010

Sorry, dass wir uns so lange nicht gemeldet haben, aber im Niagara-Motel kamen wir nicht ins Internet rein. Den Bericht hatte ich teilweise schon im Bus geschrieben, hier kommt er endlich:

Mein Vortrag gestern kam scheinbar gut an. Ich hab ein Angebot nen Artikel zu veröffentlichen und mich mit 3 Profs länger unterhalten.
Das Bankett war auch nett, wir saßen mit den Waterloo'er Doktoranden am einem Tisch, es gab leckeres Buffet und ich hab das Waterloo Dark, das regionale schwarzbier probiert.
Gegen 22.15 sind wir dann zurück gegangen und haben Claire Kramsch noch mit heim genommen. Dann hab ich noch schnell geduscht und wir grob zusammen gepackt, dann haben wir geschlafen.


Heute morgen haben wir gefrühstückt ( nicht alles leer bekommen) und haben fertig gepackt und "ausgecheckt", den Schlüssel unter der verschlossenen Zimmertür durch geschoben. Während ich heute Vormittag noch Konferenz hatte, ist Robert in den Park und hat sämtliche Kinder Waterloos beim spielen beobachtet. Um viertel
Vor 2 hat uns dann ein Taxi zum Busbahnhof gebracht, von wo aus wir um halb 3 mit dem Coach Canada mach Niagara falls gefahren sind. Der Taxifahrer war ziemlich schlecht gelaunt, weil die Hiwis, die das Taxi bestellt haben gesagt haben, dass wir zum Flughafen müssen, aber da können wir ja nix für.

Die Konferenz war ein voller Erfolg, ich kenne jetzt an allen Kanadischen Unis die DaF-Proffs, mal sehen ob mir das in Zukunft noch nützen wird. Alle waren sehr nett und interessiert, und da es ein so kleines Fachgebiet ist (es waren ca 50 Tagungsteilnehmer), Ost es fast schon familiär.

Die Busfahrt war gut und Um 18 Uhr waren wir dann in Niagara Falls. Mit dem Taxi ging es zum Motel, schnell einchecken und dann sind wir gleich zu den Niagarafällen aufgebrochen.


Nach ner guten halben Stunde Fußmarsch waren wir dann fast da, nur ein Abhang trenne uns con den Wasserfällen. Um den runter zu kommen müssen wir 2,50$ pro Person bezahlen um mit einer Bahn runter zu kommen. An den Fällen war noch gut was los, aber wahrscheinlich wäre es nachmittags noch viel schlimmer gewesen.




Wir haben Fotos gemacht, bis die Dämmerung über uns hereinbrach und plötzlich waren die Wasserfälle bunt illuminiert. Auch davon haben wir Bilder gemacht und nach einer Weile sind wir wieder mit dem Aufzug hoch gefahren.





Dann haben wir einen East Side Marios auf der Hauptstraße entdeckt und Weile in Waterloo da so lecker war, haben wir beschlossen da zu essen.die preise waren dann aber auch touristnpreiSe und jedes hauptgerih war 10$ teurer als in Waterloo. Egal, wir saßen und haben uns wenigstens ordentlich voll gegessen. Dann ging's zurück ins Motel, Robert hat noch gebadet und dann war es auch schon 1 Uhr und Zeit zu schlafen.

Samstag, 28. August 2010

Tag 9: Konferenz hier, Stadterkundung da

Ich war heute den ganzen Tag auf der Konferenz. Es ging um 9 los (vorher hatten wir wieder unser Cerealienfrühstück) bis eben gerade um 18.15. Um 12.00 hatte ich en halbe Stunde, um meinen Vortrag zu halten, der Chef war zufrieden und ich auch einigermaßen.
Nach einer Mittagspause und Verdauungsspaziergang sind wir dann wieder weiter zur Konferenz...

Robert hat den Tag damit verbracht, die Stadt zu erkunden und hat ordentlich viele Bilder gemacht, weil ich ja auch nix gesehen hab von der Stadt.
Jetzt machen wir uns fertig und dann nehm ich Robert mit zum Banquet der Konferenz. Mal sehen wie Freund und Chef sich vertragen ;-)

Morgen mittag haben wir relativ wenig zeit um zum Busbahnhof zu kommen, aber die Doktorandinnen von hier meinten, dass wäre kein Problem. Dann gehts um 2.30 ab nach niagara Falls, wo wir abends um 6 hoffentlich dann da sind.

Tag 8: Der erste Tag in Waterloo

Dieser Bericht kommt ein wenig spät, aber hier in Waterloo bin ich eben auch um zu Arbeiten und komme kaum zum Blog schreiben. Sorry!! Aber von anfang an!

Donnerstag morgen haben wir erstmal ausgechlafen. Dann hab ich mit dem Internet hier gekämpft, aber leider verloren, so dass ich ein Meeting mit dem Goethe-Instiutt in Second Life nicht wahrnehmen konnte. Naja, wäre ja zu einfach gewesen.
Dann haben wir erstmal hier in unserer Bude gefrühstückt.. Cornflakes bzw. Haferbrei. Nach all der Völlerei in Toronto mal ganz gut so.
Nachdem ich ncoh ein wenig gearbeitet habe und Robert noch ein wenig geschlafen hat, hab ich mich um halb eins auf den Weg zur Konferenz gemacht.

Alles war super organisiert, die Räume toll, die Vorträge (fast alle) interessant und ich hab schnell die ersten Kontakte geknüpft. Um sechs war alles zu ende und ein Teil der Konfernz ist Essen gegangen. Ich bin mit Robert (der in der Zwischenzeit meiner Abwesenheit zu New York recherchiert hat) noch ne Runde gelaufen und dann haben wir uns ne Campus-Pizza geholt und "Marley an me" geguckt. Als wir eigentlich schon fast im Bett waren viel mir plötzlich ein, dass ich noch eine Fußzeile in meine Präsentation hinzufügen wollte und als der Laptop an war viel mir ein, dass irgendwie noch so gar nciht klar ist, wie und wann wir von Niagara Falls nach New York kommen.

Nach aufsteigender Panik uns ca. eineinhalbstündiger Internetrecherche haben wir uns für Greyhound entschieden. Also werden wir morgen Mittag 10 Stunden Bus fahren. Mit der Bahn wäre es auch nicht schneller, aber doppelt so teuer gewesen. Hoffen wir nur, dass alles gut klappt.

Donnerstag, 26. August 2010

Tag 7: Von Toronto nach Waterloo

So dann hier mal der vollständige Bericht von gestern:

Nachdem wir ausgiebig gefrühstückt haben, haben wir unsere Koffer gepackt, ausgecheckt und gegen halb 10 das Hotel verlassen. Mit Sack und Pack ging es dann zum Bahnhof. Da haben wir dann Bustickets gekauft und sind zum gegenüberliegenden Busbahnhof gegangen. Hier gibt es auch durchnummerierte Parklücken mit Leuchtafeln oben dran, wer wohin fährt so dass es kein Problem war, den richtigen Bus zu finden.

Der Busfahrer hat auch kurz mit uns geplaudert, wo wir denn hin wollen und wo wir herkommen und hat uns viele Tipps gegeben, unsere Koffer verstaut und war auch sonst ganz entt. Nach 40 Minuten Fahrt waren wir am Sqqare One, von dem ich ja schon den letzten Post aus geschrieben habe. Hier haben wir über ne Stunde warten müssen, was dank Starbucks aber gut auszuhalten war. Der nette Busfahrer hatte uns noch gesagt,dass wir zu Haltestelle 2 müssen und da haben wir dann auch Position bezogen, bis der 2. Bus kam. Auch hier wieder Koffer eingeladen und weiter gings bis nach Waterloo. Als wir ankamen fing es gerade an zu regnen. durch den Regen sind wir ann ca. 2 km um das ganze Unigelände drum rum gelaufen (das hat Roberts Navihandy so gesagt), bis wir am Gästehaus waren. Nachdem wir kurz unsren Schlüssel gesucht haben und von einer netten Studentin ins Nachbarhaus geschickt wurden, weil da die Rezeption sei, wurden wir auch gleich fündig.

Ziemlich k.o. konnten wir dann die Zimmer beziehen und nachdem wir uns ne Stunde ausgeruht haben sind wir gegen 4 los zum University Plaza, wo es jede Menge Restaurants und Shops geben sollte. Bei der Tour haben wir dann auch festgestellt, dass wir einfach einmal quer über das Uni.Geländer hätten laufen können, was ca nur 500 Meter weit gewesen wäre. dumm gelaufen... ;-)
Aber die haben hier wenigstens nen Campus.. echt heftig. alle Unigebäude schön zusammen, mit eigenen Parks und kleinen Studentenwohndörfern... die Uni ist echt ne Stadt für sich hier!

Am Plaza angekommen haben wir auch gleich einen kleinen Laden entdeckt und uns mit Kellogg's, Milch, Fertiggerichten und Getränken eingedeckt. Nachdem wir die zurück gebracht haben haben wir uns ei wenig eingerichtet und sind dann um 7 wieder hoch zum PLaza, weil wir zur Feier der überwundenen Strapazen was tolles Essen wollten. Wir sind zu East Side Mario's einen niedlichen Italiener rein gegangen. Da gab es zu unseren Nudeln all you can drink Softgetränke und all you can eat Salat und Brot. Nachdem wir uns ordentlich rund gefuttert hatten, haben wir uns auf den Rückweg gemacht und waren um 9 wieder zu Hause. Dann gings auch relativ schnell ins Bett, weil wir irgendwie total ko waren von den vielen Eindrücken.

Mittwoch, 25. August 2010

On our way....

Wir befinden uns gerade in Missauga, einem Vorort von Toronto am hier ansässigen Umschlagplatz des Verkehrsbetriebes "GO Transit" und sitzen im Starbucks, haben hier ne Stunde Wartezeit. so langsam genieße ich die Vorteile, überall Kaffee und W-Lan zu bekommen.

Ein netter Busfahrer hat uns her gefahren und wieder viele Tipps für Niagara Falls gegeben (ich glaub alle Kanadier haben Angst, dass wir uns in dieser Touristenhochburg langweilen könnten *gg*) und ich wollte jetzt nur mal schnell mitteilen, dass ich die Kommentarfunktionen des Blogs geändert hab. Jetzt kann JEDER ohne Registrierung oder so kommentieren (Danke für den Hinweis, Robert 2!)

Also, ich freue mich über Kommentare, auch unter ältere Blogeinträge.
Bilder und den versprochenen Rückblick gibts später, haben jetzt kein Datenkabel hier...

Good bye Toronto!

Es ist morgens um 9 am 7. Tag. Gestern Abend haben wir uns noch eine Pizza bestellt und jetzt packen wir die letzten Sachen, um auszuchecken.

Toronto ist eine tolle Stadt. Total mulitkulturell ( die mulitkulturellste Stadt der Welt), total unterschiedliche Architektur, Tolle shoppingmöglichkeiten und niedliche kleine Parks.

Und vor allem: Super nette Leute. Alle sind hier total offen und freundlich.

In diesen Post kommt später noch mehr Resümee, und ein ganz besonderer Wochenrückblick...
Jetzt müssen wir erst mal auschecken!

Dienstag, 24. August 2010

Tag 6: Auf der Erde, auf dem Wasser, unter der Erde

Den letzten vollständigen Tag in Toronto haben wir damit verbracht, zunächst am St. Laurence Markt vorbei zu gehen um ein Souvenir zu holen und dann damit, eine Stadtführung zu machen. Aber nicht irgendeine. Nein, wir waren auf einer Hippo-Tour.
Was das ist erklärt Robert:









Die Tour ging zuerst durch die wichtigsten Viertel Torontos und befriedigt konnten wir feststellen, dass wir uns das wichtigste bereits angeschaut und abgelaufen haben. Die Infos der Führerin waren trotzdem ganz interessant. Der Höhepunkt war aber das rumschippern im Wasser und der Blick auf die Skyline. Auch wenn wir nicht zu den Toronto Islands sind, wie ich erst wollte, hatten wir so ein bisschen Wasser... und da der Ontario-See unheimlich tief und damit immer kalt ist, wäre es wohl eh nichts mit Baden geworden.









Nach der Tour sind wir zum Bahnhof, um mal abzuchecken wo und wie wir morgen aus Toronto weg kommen und ob meine Vorabrecherchen so stimmen. Sie stimmten und der nette Angestellte der Busgesellschaft meinte auch, dass unsere riesen Koffer kein Problem seien. Vom Bahnhof aus (der übrigens der größte Umschlagplatz Kanadas ist, noch vor dem Pearson Flughafen) haben wir was ausprobiert, dass wir auf der Stadtführung gelernt haben: Den PATH

Ich hab mich schon die ganze Zeit gewundert, wieso an manchen Häusern und Straßenecken in bunten Lettern PATHs stand, dachte aber das wäre eben eine Route für bestimmte Sehenswürdigkeiten. Aber nein! Der PATH ist eine unterirdische Fußgängerzone, die komplett durch Downtown geht! Lauter kleine Geschäfte Fressecken, Zahnärzte, Friseure und was weiß ich noch tummeln sich da unterirdisch. Eíne ganze Stadt unter der Stadt. An manchen Häusern (Hotels, Banken, Geschäften kann man dieses unterirdische System betreten und da steht das dann eben an der Hauswand.

Wir sind also unterirdisch zum Eaton Centre gelaufen, habens auch prima gefunden und sichergestellt, dass wir doch nichts aus dem Disney-Store brauchen. Wir haben im Apple Store (der diesmal keine lange Schlange Besucher hatte) das neue I-Phone und das IPad ausprobiert und dann noch ein wenig gebummelt. Plötzlich kamen aus allen Richtungen komische Mädels mit Scherpen und rund 40 Kanadische Missen tummelten sich im Centre... vor denen ergriffen wir dann die Flucht und haben uns noch ne Runde auf den Dungan-Yonge Square gesetzt und den obligatorischen Hotdog gegessen, der heute wieder mit 2,50$ sehr günstig und superlecker war. Nachdem wir genug Sonne getankt haben, sind wir jetzt wieder zu hause um schonmal ein wenig zu packen, das Bügeleisen auf dem Zimmer zu nutzen und uns bereit zu machen für Station 2: Waterloo!!!

Tag 5: Höher und Höher

Am 5. Tag stand der CN Tower auf unserem Programm. Wir sind natürlich wieder hin gelaufen, ist aber auch nicht wirklich weit von unserem Hotel, Auf dem Weg dahin haben wir noch die HippoBus-Haltestelle passiert und uns Infomaterial mitgenommen.
Am Turm waren wir so gegen 20 vor 11. Es waren noch nicht so viele Leute da, so dass wir ohne zu warten hoch fahren konnten. Oben haben wir jede Menge Bilder gemacht und sind dann eine Etage tiefer gegangen, wo der Glasboden sein sollte. Der war aber nur an einem winzigen abschnitt, an dem sich dann alle drängten. und da sowieso alle 15 cm eine Stahlstrebe im Boden war, konnte man nicht wirklich das Gefühl bekommen, in der Luft zu stehen.







Nach einem kurzen Abstecher auf der Außenplattform sind wir dann hoch, um in den Skypod zu gehen. Mittlerweile war richtig was los, so dass wir erst mal ne Runde anstehen mussten. Dann ging noch eine Etage nach oben, auch hier haben wir wieder geguckt und Bilder gemacht und dann gings wieder nach unten, wo man natürlich um raus zu kommen quer durch den Souvenirladen musste.








Der CN-Tower ist zwar der höchste menschengeschaffene Aussichtspunkt, die höchste Antenne der Welt und was weiß ich noch alles rekordhaftes, aber so prickelnd fand ich es jetzt nicht. Ok, es war nett mal von da oben Toronto an zu gucken aber für mich alles ne Runde zu viel Disneyworld...
Unten angekommen haben wir den bislang teuersten Hot-Dog unseres Toronto-Aufenthaltes gegessen ( 4$ das Stück) und sind dann ins Roger Centre, zumindest in den Laden der Blue Lays.





Dann sind wir mal wieder gelaufen... wir wollten uns Fort York anschauen, das alte Fort, das immer noch steht und ein Militärmuseum ist. Von außen sah es aber so mickrig aus, das wir dann wieder umgekehrt sind.


Zurück sind wir durch die King Street zurück zu Hotel gelaufen. Hier gab es jede Menge Theater, Bars und einen Mini Walk of Fame. Und einen supertollen Outdore-Markt, den wir ausgiebig erkundet haben. Damit haben wir jetzt alle großen West-Ost-Straßen abgelaufen...!








Im Hotel angekommen haben wir uns kurz ausgeruht und sind dann wieder in unsren Supermarkt, wo wir uns mit Salat eingedeckt haben.

Montag, 23. August 2010

Mal so 'ne Frage...

Liest das hier überhaupt jemand???
Wir wollen Kommentare!!

Tag 4: ROM und American way of life

Gestern waren wir im ROM. Nein, nicht in der italienischen Hauptstadt und auch nicht in (hui, wie gruselig) Robert 2.
Das ROM ist das Royal Ontario Museum und weil es den ganzen Tag regnen sollte dachten wir, dass wir eben mal einen kulturellen Tag einlegen.

Nach dem obligatorischen Frühstück sind wir zur nächsten Metrostation gelaufen und haben ein Tagesticket gekauft. weil Wochenende war durften wir das sogar zusammen benutzten. Dann sind wir kanadische U-Bahn gefahren, einmal quer durch Downtown bis direkt vors Museum.
Das ROM ist ein alles in einem Museum. Ich glaube das ist typisch für Amerika... und irgendwie ist Kanada doch sehr us-amerikanisch.
Also, es gab keine Technik, aber dafür sonst fast alles. Jeder Kontinent hatte eine Ausstellungshalle, die Vergangenheit (Dinos) und die Zukunft hatten eine Halle und als Sonderausstellung gab es die chinesische Terracottaarmee.



Wir sind erst mal zur Kanadischen Halle und haben uns die Ureinwohner Kanadas angeschaut und gelernt, dass Sitting Bull auch in Kanada war und das Büffel-Föten prima Lebensmittellagertaschen abgeben. Nach einem schnelleren Durchmarsch durch eine Halle vol mit (kanadischen Möbels sind wir dann in Asien gelandet und haben uns Samurai, Buddha und Grabmalkamele angesehen (ja, die gehörten zu China, nicht zu Ägypten!).











Weiter gings in die erste Etage, wo wir glaube ich am längsten waren. Hier war die Ausstellung zu Dinosauriern, Mammuts und anderen toten Tieren, daneben gabs ausgestopfte Tiere, die es heute noch gibt. Hier haben wir jede Menge Bilder gemacht und ich hatte kurz mal angst, als es in die Fledermaushöhle ging.. die Fledermäuse waren aber auch schon alle tot und sind nicht um uns rumgeschwirrt.











Die Ausstellung zu Amerika und Afrika haben wir übersprungen, denn mittlerweile war es doch scon ziemlich spät (2 Uhr) und unsere Füße taten weh... aber wir wollten ja noch anders sehen. Also gings weiter in die Europahalle, die irgendwie aus einer lustigen Gleichsetzung "Europa =England und ein bisschen Frankreich" bestand. Deutschland kam nur mal bei den Ritterrüstungen dran. Und alles war irgendwie so vermischt. Eigenartig, aber so sehen die uns hier scheinbar.





Danach waren wir mal kurz in Ägypten, da gab es aber nichts spektakuläres zu sehen und so beschlossen wir, runter zur Sonderausstellung zu gehen.
Die war auch enttäuschend. wir dachten an das bekannte Bild hunderter Terracottakrieger nebeneinander aufgestellt.. es waren aber nur einzelne, der Andrang war riesig und irgendwie sahen die Figuren jetzt auch nicht so toll aus. naja.


Als wir um halb fünf das Museum verließen haben wir uns wieder den obligatorischen Belohnungs-Hotdog gekauft und sind nach der Essenspause zum Schuhmuseum nebenan. Da haben wir aber nur im Shop gestöbert und festgestellt, dass ich eigentlich selbst ein Schuhmuseum aufmachen sollte, bevor wir uns auf den Heimweg machten. Da es gerade mal nicht nieselte sind wir noch durch den Queens Park gelaufen, haben uns die Uni angeschaut und sind erst in der übernächsten U-Bahn Station eingestiegen.




Zu Hause angekommen haben wir den typisch amerikanischen Abend eingeläutet. wir haben noch das Ende des Badeballspiels Toronto Blue Jays- Boston Red Sox geschaut (und uns schon ein wenig lokalpatriotisch gefühlt), dann sind wir los ins Hard Rock Café. Hier haben wir zu Abend gegessen und uns T-Shirts gekauft, danach ging's zurück ins Hotel.



Über dem Abendlichen zu-Bett-Geh Film ist Robert schnell eingeschlafen, so dass wir die Antz ein anderes mal anschauen müssen...