Das ROM ist das Royal Ontario Museum und weil es den ganzen Tag regnen sollte dachten wir, dass wir eben mal einen kulturellen Tag einlegen.
Nach dem obligatorischen Frühstück sind wir zur nächsten Metrostation gelaufen und haben ein Tagesticket gekauft. weil Wochenende war durften wir das sogar zusammen benutzten. Dann sind wir kanadische U-Bahn gefahren, einmal quer durch Downtown bis direkt vors Museum.
Das ROM ist ein alles in einem Museum. Ich glaube das ist typisch für Amerika... und irgendwie ist Kanada doch sehr us-amerikanisch.
Also, es gab keine Technik, aber dafür sonst fast alles. Jeder Kontinent hatte eine Ausstellungshalle, die Vergangenheit (Dinos) und die Zukunft hatten eine Halle und als Sonderausstellung gab es die chinesische Terracottaarmee.
Wir sind erst mal zur Kanadischen Halle und haben uns die Ureinwohner Kanadas angeschaut und gelernt, dass Sitting Bull auch in Kanada war und das Büffel-Föten prima Lebensmittellagertaschen abgeben. Nach einem schnelleren Durchmarsch durch eine Halle vol mit (kanadischen Möbels sind wir dann in Asien gelandet und haben uns Samurai, Buddha und Grabmalkamele angesehen (ja, die gehörten zu China, nicht zu Ägypten!).

Weiter gings in die erste Etage, wo wir glaube ich am längsten waren. Hier war die Ausstellung zu Dinosauriern, Mammuts und anderen toten Tieren, daneben gabs ausgestopfte Tiere, die es heute noch gibt. Hier haben wir jede Menge Bilder gemacht und ich hatte kurz mal angst, als es in die Fledermaushöhle ging.. die Fledermäuse waren aber auch schon alle tot und sind nicht um uns rumgeschwirrt.
Die Ausstellung zu Amerika und Afrika haben wir übersprungen, denn mittlerweile war es doch scon ziemlich spät (2 Uhr) und unsere Füße taten weh... aber wir wollten ja noch anders sehen. Also gings weiter in die Europahalle, die irgendwie aus einer lustigen Gleichsetzung "Europa =England und ein bisschen Frankreich" bestand. Deutschland kam nur mal bei den Ritterrüstungen dran. Und alles war irgendwie so vermischt. Eigenartig, aber so sehen die uns hier scheinbar.

Danach waren wir mal kurz in Ägypten, da gab es aber nichts spektakuläres zu sehen und so beschlossen wir, runter zur Sonderausstellung zu gehen.
Die war auch enttäuschend. wir dachten an das bekannte Bild hunderter Terracottakrieger nebeneinander aufgestellt.. es waren aber nur einzelne, der Andrang war riesig und irgendwie sahen die Figuren jetzt auch nicht so toll aus. naja.
Als wir um halb fünf das Museum verließen haben wir uns wieder den obligatorischen Belohnungs-Hotdog gekauft und sind nach der Essenspause zum Schuhmuseum nebenan. Da haben wir aber nur im Shop gestöbert und festgestellt, dass ich eigentlich selbst ein Schuhmuseum aufmachen sollte, bevor wir uns auf den Heimweg machten. Da es gerade mal nicht nieselte sind wir noch durch den Queens Park gelaufen, haben uns die Uni angeschaut und sind erst in der übernächsten U-Bahn Station eingestiegen.
Zu Hause angekommen haben wir den typisch amerikanischen Abend eingeläutet. wir haben noch das Ende des Badeballspiels Toronto Blue Jays- Boston Red Sox geschaut (und uns schon ein wenig lokalpatriotisch gefühlt), dann sind wir los ins Hard Rock Café. Hier haben wir zu Abend gegessen und uns T-Shirts gekauft, danach ging's zurück ins Hotel.

Über dem Abendlichen zu-Bett-Geh Film ist Robert schnell eingeschlafen, so dass wir die Antz ein anderes mal anschauen müssen...

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