Dienstag, 24. Februar 2009

Tag 1

Nach einer erholsamen Nacht ging es dann am nächste Morgen zum Frühstück... sehr britsch mit Omlett und Bohnen und pappigen Weißbrot ohne Rand... 



Direkt hinter der Uni ist ein Park, in dem sich zahlreiche kleine Chinesen sportlich betätigten. Bei dem schwülen Wetter echt beeindruckend; selbst Opis haben fleißig Klimmzüge gemacht. Wir sind nur gelustwandelt, haben uns riesig große Elefantenfuß-Pflanzen und niedliche kleine Chinesenkinder angesehen, bis wir nach einer Stunde wieder zum Hotel zurück sind. 









Da hat Tushar schon auf uns gewartet und gemeinsam sind wir in die Uni. Nach einer kurzen Führung durch die Räume der European Studies sind wir dann mit Sylvi, der Daad-Lektorin in deren Sprachunterricht mit dem 4. Semester. Hier haben wir die Jungs wieder getroffen, die uns vom Flughafen abgeholt haben. Nach einer kurzen Einheit, in der Fehler der letzten Sitzung besprochen wurden, gingen wir in den Computerraum, dort wurden Mini-Ausschnitte aus einer Vorlesung an einer Deutschen Uni vorgeführt und besprochen. Nach einer kurzen Pause gab es noch einen „Redewettbewerb“ in dem sich 4 Studenten in einer Diskussion beweisen mussten, die anschließend von den anderen und uns bewertet wurde.

Eine Seminarsitzung dauert hier in Hongkong 3 Stunden, wobei sie sowieso immer 10 Minuten früher endet als dies auf dem Plan steh, denn Pausen zwischen den Blöcken sind nicht vorgesehen. Das macht aber gar nichts, denn hier werden Pausen gemacht, wann man es für richtig hält und mit Sylvia haben wir auch einfach 20 Minuten später angefangen, weil wir uns verquatscht haben.




Nach Sylvia ging es direkt rüber zu Werner. Nach einem kurzen Kennen Lernen und Kaffee (der war wieder so stark wie morgens-. Brrr) haben wir ihn dann in die Landeskunde-Sitzung begleitet. Hier gings auf English los und ich musste erstmal erklären, was wir überhaupt hier machen. Dann folgte das Referat einer Schülergruppe zur „Coca colonization“, den Wirtschaftswunderjahren, dem Kalten Krieg und der Gründung der beiden deutschen Staaten... das ganze wurde 3 Stunden, bis halb sieben, intensiv diskutiert. Mein Magen hing mittlerweile am Boden denn das Rührei am morgen war nicht wirklich nahrhaft, daher war ich dankbar als Tushar und Werner im Anschluss mit uns Essen gehen wollten. Nach einem kurzen Zwischenstopp in unserem Hotelzimmer (Pumps wurden gehen Turnschuhe getauscht, was sich als sehr weise erweisen sollte) ging es zum uni-eigenen Geldautomaten und dann Richtung Innenstadt. Die Octopus-Cars glühten und wir fuhren in die Innenstadt ins eigentliche Hongkong (de hier sind wir eigentlich noch gar nicht in Hongkong, wie Tushar uns erklärte... der älteste Stadtteil ist wohl nur Hongkong.




Nach einem kurzen Bummel inklusive Smalltalk und Sightseeing landeten wir in einem winzigen kleinen typischen Hongkong-Bistro, wo wir Werner und Tushar das bestellen überließen und kurze Zeit später lauter kleine Teller mit Häppchen vor ns stehen hatten.. als Besteck gabs Stäbchen, mit denen Csilla noch nie gegessen hatte und so hatten wir viel Spaß bei der Einweisung. Es klappte aber alles ganz gut und lecker war es auch. Nach dem Essen verabschiedete sich Werner und per Escalator erklimmten wir die tiefen der Innenstadt. Tushar führte uns ein bisschen planlos herum, wir bestaunten seltsame Geschöfte und wunderten uns über die geschäftigen Chinesen, die um halb elf noch in Scharen in der Stadt unterwegs waren... Wir entschlossen irgendwann wieder zurück in die U-Bahn zu gehen. Das letzte Stück inklusive Umsteigen und weg zum Hotel finden schafften Csilla und ich sogar ganz alleine und nach einer erfrischenden dusche, Telefon- und Computer-Session gingen wir gegen eins schlafen.

 

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